Münchens Erhebung zur Stadt liegt irgendwo im 12. Jh. Klar, dass München zu dieser Zeit, wie alle mittelalterlichen Städte, eine Schutzmauer besaß. Im 14. Jh. war die Stadt bereits so weit gewachsen, dass das neue Stadtgebiet von einer weiteren Mauer geschützt werden musste, die im 15. Jh. verdoppelt wurde. Außerdem wurde rings um die Stadt ein Wassergraben gezogen. Wo heute Autos fahren, floss früher Wasser. In die Stadt gelangte man nur noch über die Brücken an den Stadttoren. Frei von ihrer ursprünglichen Nutzung stehen einige von ihnen heute, wieder errichtet nach vielen Kriegen, an ihrem Ursprungsort. Andere Befestigungsanlagen sind nur durch Gemälde überliefert – einige davon auch auf Postkarten.

Der Jungfernturm | Verlag: T. H.

Isartor | Verlag: München, Becker & Kölblinger, Nr. 793

Isartor | Verlag: München, Carl Krueck, Nr. 814

Karlstor | Verlag: München, Emil Köhn, Nr. T 197

Das Kosttor (Wurzertor) mit Schuldturm | Ohne Verlagsangabe | Künstler: Paul Ernst Rattelmüller | Buchdruck | ungelaufen

Das Kosttor (Wurzertor) | Verlag: München, Ottmar Zieher, Nr. 20 | Datierung: 1898

Der Rote Turm mit der im Jahre 1767 von Kurfürst Max Joseph III. erbauten Isarbrücke | Verlag: München, Ottmar Zieher, Nr. 30 | Künstler: Franz Xaver Jungwirth | Datum 1898 | Lichtdruck nach einem Kupferstich | ungelaufen

Das Sendlinger Tor von Osten her gesehen | Ohne Verlagsangabe, Nr. 101

Das Sendlinger Tor von Westen her gesehen | Verlag: Dresden, Wilhelm Hoffmann, Nr. 8913 | gelaufen 1916

Angertor | Verlag: Frankfurt am Main, Friedrich W. Juxberg, Nr. 53 | Lichtdruck | gelaufen am 05.09.1897

Propyläen | Ohne Verlangsangabe

Eingang zum Alten Botanischen Garten mit klaasizistischem Propylon von Joseph Emanuel d’Herigoyen und von Goethe verfasster Inschrift | Verlag: München, Reiner & Lippacher, Nr. 55 | Lichtdruck | gelaufen 1902