Münchner Stadtführung mit Zeitzeugen von vor 100 Jahren
Haben Sie Interesse an Münchens alten Stadtansichten, Geschichten und Bürger*innen bekommen? Gerne führe ich Sie mit thematisch verschiedenen historischen, kunst- und kulturhistorischen Führungen durch Gassen, über Plätze und durch Parkanlagen der Münchner Viertel. Immer mit dabei: Unterschiedliche Originaldokumente zum Betrachten und lesen. Keine Führung gleicht der anderen und kann bei Wunsch und Verfügbarkeit individuell angepasst werden. Und wer mag, darf sich im Entziffern der Schrift üben…
„Übersetzung“ alter Handschriften
Ob altdeutsche Handschrift, Sütterlin oder Fraktur, das Lesen alter Dokumente setzt einige Spezialkenntnisse voraus, die heute nicht mehr jede(r) beherrscht. An der Uni oder der VHS gibt es vereinzelt Kurse zur Paläographie (Lehre von alten Schriften). Alternativ können Sie auch mir Schriftstücke oder deren Scans zur Transkription (Umschrift ins heutige Schriftbild) zukommen lassen.
Ich beherrsche keine Stenographiesysteme (Kurzschriften)
Familienforschung: Die eigene Vergangenheit
Genealogie (von altgriechisch genealogéo „die Abkunft ermitteln“) beschreibt gemeinhin die Ahnenforschung. Obwohl es sich dabei um eine historische Hilfswissenschaft handelt, die auch eng mit der Heraldik (Wappenkunde) und der Forschung in Archiven verflochten ist, gibt es bisher keine institutionelle Ausbildung für dieses Fachgebiet. Die meisten Genealog*innen sind – wie ich – Hobbyforscher, denen ihre Expertise als Historiker zugutekommt.
Wenn Sie Fragen zur Familienforschung haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf: Minga.Gschichtn@web.de
Übernahme von Dokumenten
Ich bin immer an schriftlichen Zeugnissen interessiert, welche Kultur, Geschichte und Leben der Stadt München widerspiegeln. Briefe, Postkarten, Fotografien und andere Dokumente aus der Zeit vor 1960 nehme ich gerne nach Absprache entgegen.
Wasserzeichen-Index
Eine Übersicht über Wasserzeichen von Firmen- und Briefpapier. Rote Transkriptionen sind nicht gesichert. Nachweise gelten für Schriftstücke in meinem Besitz.
Für eine größere Ansicht die Bilder über Rechtsklick in eigenem Tab öffnen.

Zweikreis, darin eingeschrieben „M.-K.-PAPIER“, ⌀ 43 mm. Gründung der Berliner Papierfabrik durch Max Krause 1865. Nachweis 1917-1939.

Zweikreis mit eingeschriebenem Text „UNIVERSEL 606 UNIVERSEL“, ⌀ 95 mm. Nachweis 1915.

Minervabüste nach rechts schauend, darunter „Minerva“, 95 × 100 mm. Nachweis 1919.

Zweikreis mit eingeschriebenem „Z“, darum „ZETA / ABZUGPOST“, 70 × 155 mm. Nachweis 1951.

Bekröntes Wappen mit drei ineinander verschlungenen Ringen; Monogramm „DCH“; „GUERZENICH / BEI DUEREN“, 135 × 185 mm. Nachweis 1911-1915.

„Sport“, 30 × 70 mm. Nachweis 1917.

Bügelkrone mit Band, rechts daneben: „KRONEN / BILLET“, 55 × 180 mm. Nachweis 1921.

„OSCAR DIETRICH WEISSENFELS 4a NORMAL 4a“, 200 × 100 mm. Papierfabrikanten Oscar Dietrich aus Weißenfels in Sachsen-Anhalt, Am Mühlberg 4. Nachweis 1940-1941.

Krone mit zwei Fleur-de-Lys und Wahlspruch „PAX LABOR“, darunter „ORIGINAL INDIA MILL“, 104 × 114 mm. Nachweis 1940.

Wappen mit Mondsichel darunter: „ORIENTAL PAPIER …ANGLE…“, 85 × 145 mm. Nachweis 1914

„MANILA / SCHREIBMASCHINEN“, ein geflügeltes fünfsprossiges Rad. Das Papier wurde vermutlich in Penig hergestellt, dort gab es auch eine Fabrik von Ferdinand Flinsch. Nachweis 1938.

„Extra fein“ Schwalbe im Sinkflug und Ligiertes Monogramm „PS“, 122 × 180 mm. Nachweis 1908-1911.

Hermannsdenkmal, daneben „HERMANN ROS“, 130 × 170. Nachweis 1916

Drei Schwalben und „GOLONDRINA / PM“, 70 × 195. Nachweis 1912.

„PAPIER“ darunter liegende Raute, darin „Elepa“, 45 × 67 mm. Nachweis 1940.

„FERDINAND FLINSCH 4a NORMAL 4a“, 40 × 250 mm. Papierfabrik Flinsch an verschiedenen Orten Deutschlands begründet durch Ferdinand Traugott Flinsch 1819 in Leipzig. Nachweis 1940.

Brieftaube, rechts daneben „BRIEFTAUBEN / POST“, 200 × 55. Nachweis 1916.

„Briag“, 40 × 80 mm.

Monogramm „SEH“; rechts daneben Krone mit Lilien und Kreuz; darunter „EXTRA FEIN“, 62 × 160 mm. Nachweis 1890.

„PAPIERFABR[IK]… 4b NOR[MAL 4b]“, 90 × 300 mm. Nachweis 1940.

„EXTRA / SUPERFINE“; rechts daneben Bügelkrone mit Lilien und Kreuz; darunter Zweikreis/Orden mit eingeschriebenem „SH“, 140 × 225 mm. Nachweis 1883.


„IAVA“, gegenüber eine mit Kreuz bekrönte Krone auf Säule mit drei Andreaskreuzen; rechts und links daneben je ein steigender Löwe, 110 × 105 mm und 1,5 × 5 mm, Nachweis 1792.

